Wintergemüse richtig lagern: So bleibt deine Kiste länger frisch

04.11.2026

Frische Rüebli und Randen aus der Region

Im November wird die Gemüsekiste schwerer. Rüebli, Kartoffeln, Lauch, Kohl und Randen haben jetzt Saison, und vieles davon hält erstaunlich lange, wenn es am richtigen Ort liegt. Mit ein paar einfachen Handgriffen hast du bis zur nächsten Lieferung Freude daran und wirfst weniger weg.

Kartoffeln mögen es dunkel und kühl

Kartoffeln gehören nicht in den Kühlschrank, sondern an einen dunklen, kühlen und trockenen Ort, zum Beispiel in den Keller oder einen Schrank weit weg vom Herd. Im Licht werden sie grün, und grüne Stellen schneidest du grosszügig weg. Ein Papiersack oder eine Holzkiste ist ideal, Plastik eher nicht.

Rüebli und Randen ohne Kraut

Dreh das Kraut gleich nach dem Auspacken ab, sonst zieht es Feuchtigkeit aus der Wurzel. Danach lagerst du Rüebli und Randen im Gemüsefach, am besten in ein feuchtes Tuch gewickelt. So bleiben sie knackig. Das Rüebli-Kraut musst du übrigens nicht wegwerfen, es passt fein gehackt in ein Pesto.

Lauch und Kohl im Kühlschrank

Lauch fühlt sich im Gemüsefach wohl. Wenn er zu lang ist, schneidest du ihn einfach in zwei Stücke. Ein ganzer Kohlkopf hält im Kühlschrank lange. Ist er einmal angeschnitten, deckst du die Schnittfläche ab und brauchst ihn in den nächsten Tagen.

Kürbis braucht keinen Kühlschrank

Ein ganzer Kürbis mag es kühl und trocken, aber nicht kalt. Im Keller, im Treppenhaus oder in einer kühlen Ecke der Wohnung hält er oft wochenlang. Angeschnitten kommt er in den Kühlschrank und sollte bald auf den Teller.

Äpfel lieber separat

Äpfel geben ein Reifegas ab, das anderes Obst und Gemüse schneller reifen und welken lässt. Lagere sie deshalb getrennt, etwa in einer eigenen Schale oder einem eigenen Fach.

Rezept: Ofengemüse aus der Kiste

Wenn gegen Ende der Woche noch etwas übrig ist, kommt alles zusammen in den Ofen. Für zwei Personen schneidest du rund 800 g Wintergemüse, zum Beispiel Rüebli, Randen, Kartoffeln, Kürbis und Lauch, in mundgerechte Stücke. Mische alles mit 2 bis 3 Esslöffeln Öl, Salz, Pfeffer und etwas Rosmarin oder Thymian. Verteile das Gemüse auf einem Blech mit Backpapier und röste es bei 200 Grad etwa 35 bis 40 Minuten, bis es weich und an den Rändern leicht gebräunt ist. Dazu passen ein Joghurtdip, etwas Käse oder ein Spiegelei.

Frisch aus der Region

Unser Gemüse kommt so nah wie möglich und so weit wie nötig, vor allem aus Bern und dem Seeland. Jeden Montag bringen wir es dir persönlich nach Hause oder ins Büro. Welches Wintergemüse landet bei dir am liebsten im Ofen?

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